"Mord im Kloster Kamp" von Lara Jentsch (10 Jahre)
Die Sommerferien haben begonnen und die Schwarze Hand; Miriam, Ines und Olli freuen sich auf die Sommerferien.
Sie dürfen die ersten drei Ferienwochen im Kloster Kamp verbringen.
Gute Freunde sind sie, weil sie das gleiche Hobby haben; Kriminalfälle lösen und deshalb nennen sie sich die Schwarze Hand.
Ines Vater und der einzige Mönch, Pater Hubert, der noch im Kloster wohnt, sind alte Schulfreunde.
Aus diesem Grund darf die Schwarze Hand bei ihm drei Wochen wohnen.
Als sie ankommen und an der Tür klopfen und klingeln, öffnet niemand.
Da sagt Olli: "Mensch, die Tür ist ja offen, " denn er hatte den Drehknopf an der Klostertüre gedreht.
Die drei Kinder gehen ins Kloster und durchsuchen die ganzen Zimmer. Doch nirgendwo ist Pater Hubert. Auch ihr lautes Hallo rufen hilft nicht. Alle drei denken noch einmal nach, wo Pater Hubert sein könnte.
Auf einmal sagt Miriam: "Ich weiß wo er sein könnte. Er geht doch immer in die Kirche, vielleicht ist er da!"
"Ja, genau," sagte Olli ganz begeistert.
Die Kinder gehen zur Kirche. Als sie die Kirchentüre öffneten und zum Altar blickten sahen sie etwas Schreckliches.
Pater Hubert lag neben dem Altar mit einem Messer im Herz.
Ines kreischte, als sie das sah und die Kinder rannten aus der Kirche heraus. Sie liefen bis sie einen Besucher trafen, der zum Klostergarten wollte.
"Was ist denn mit Euch los," fragte der Besucher.
Olli antwortete hastig: "Kommen sie schnell mit, es ist etwas Schreckliches passiert."
Der Mann rannte mit der Schwarzen Hand zur Kirche zurück. Als der Mann Pater Hubert auf dem Boden liegen sah, lief er ohne ein Wort zu sagen zu seinem, Auto und fuhr einfach weg. Miriam hatte ihr Handy dabei. Fünf Minuten später kam die Polizei und der Krankenwagen
Doch Pater Hubert war tot und so bestellte die Polizei noch einen Leichenwagen.
Der Polizist kam zu den Dreien. Er fragte, ob sie etwas gesehen hatten
Da fragte Olli: "Dürfen wir den Fall lösen?"
"Wenn ihr das könnt, meinetwegen," sagte der Polizist.
"Wir heißen doch nicht um sonst die Schwarze Hand," erklärte Olli.
"Okay, ich überlasse euch den Fall," sagte der Polizist.
Miriam holt ein Kästchen mit schwarzem Puder und einem Pinsel aus ihrem Koffer, denn zuerst untersuchen sie das Messer nach Fingerabdrücken. Danach gingen sie mit dem Fingerabdruck des Täters zur Polizei.
Ein Polizist guckte in seine Fahndungsakten. Dort sind viele Fotos von Verbrechern abgebildet. Plötzlich bekommt der Polizist große Augen. Er zeigt den Kindern ein Foto und fragt: "Habt ihr diesen Mann schon einmal gesehen?"
"Natürlich haben wir ihn gesehen," sagte Olli, "das war der Besucher vom Klostergarten. Er kam mit einem Auto."
"Wisst ihr wer Pater Hubert umgebracht hat. Das ist der Schwerverbrecher Klaus Becker!" sagte der Polizist. "Wisst ihr zufällig welche Farbe und Autonummer der Wagen hatte?" fragte der Polizist die Schwarze Hand.
Ines sagte: "Das ist einfach. Es war ein blaues Auto und die Autonummer ist WES-KB 68.""Danke," sagte der Polizist, "den Rest erledigen wir. Ihr habt uns sehr geholfen. Der Verbrecher ist bestimmt noch nicht weit weg und wenn wir Glück haben kriegen wir ihn noch."
Durch den Polizeifunk wurde die Autonummer an alle Polizisten weitergesagt und eine Stunde später hatten die Polizisten den Mörder, Klaus Becker, gefangen.
Für die Schwarze Hand war der Urlaub nicht zu Ende, denn der Hauptkommissar hatte Ines, Olli und Miriam zu sich nach Hause eingeladen.